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Die Bedeutung der Information in Entwicklungsländern Gerade in den Entwicklungsländern, wo Korruption und eine staatlich gesteuerte Informationsverbreitung oft gang und gebe sind und auch verbindliche Lehrmeinungen herrschen, spielt das Internet eine entscheidende Rolle. Als staatsfreie Mediensphäre und Verbindung zur liberalen Welt, entzieht es sich den Einflüssen wie Kontrolle, Manipulation und Meinungssteuerung durch den Staat. Der User findet hier eine objektive Informationsplattform, die schon wegen ihrer Vielseitigkeit an Alternativquellen zu bestimmten Nachrichten oder Informationen Glaubwürdigkeit erhält. Die Berichte der staatlich kontrollierten Medien sind mit wenigen Mouseklicks verifizierbar. Insbesondere die UN hat den Nutzen des Internets als Informationsquelle für die Entwicklungsländer erkannt. Dazu wurde das United Nations Development Programme (UNDP) gegründet. Erschreckende Fakten, beispeilsweise die Tatsache, dass es mehr Internetzugänge in New York als auf dem ganzen afrikanischen Kontinent gibt, zeigen die Ungerechtigkeit der Verteilung und belegen damit die Relevanz des Programms der UN. Es wurd erkannt, dass das Internet als ein Instrument zum Erwerb von Wissen dienen kann. Wissen ist Macht – wie schon Lenin konstatierte. In diesen Ländern kann es der Schlüssel zu einem einträglichen Beruf und längerem Leben sein – man denke nur an medizinische Aufklärung sowie medizinische Institutionen, zu denen die Einwohner Zugang erhielten. Des Weiteren kann es beispielsweise im bevölkerungsreichsten Land Indien (nach China) ermöglicht werden, fast jedem Kind Bildung zu vermitteln, indem man sich das Online-Lernen zunutze macht, denn es entstünden immense Kosten, würde man jedem Kind einen richtigen Schulplatz zur Verfügung stellen.
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