Sibiu: zurück zur HomepageSpacer...Navigationspunkte...Spacer...Ahlen: zurück zur Homepage


Skizze des Projekts
"Industrie - Natur - Kultur
in
Nordrhein-Westfalen und Siebenbürgen"

Gelbe Linie

Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen dem Brukenthal-Lyzeum in Hermannstadt (Siebenbürgen) und dem Gymnasium St. Michael in Ahlen (Nordrhein-Westfalen). Es besteht aus einem nordrhein-westfälischen und einem siebenbürgischen Exkursionsteil. Diese werden von rumänisch-deutschen Projektgruppen seit Herbst 1997 vorbereitet, im September 1998 bzw. im Juni 1999 durchgeführt und jeweils im Anschluß daran dokumentiert.

Ziel des Projekts ist die bewußte vergleichende Wahrnehmung zweier europäischer Regionen unter dem Aspekt ihrer interethnischen Vielfalt, ihres sozio-ökonomischen Strukturwandels und ihrer ökologischen Bedingungen. Dabei sollen diese drei Aspekte unter den unterschiedlichen Voraussetzungen des jeweiligen Natur- und Kulturraums wahrgenommen werden:

  • die Interethnik Siebenbürgens als autochthon gewachsene Bevölkerungsstruktur, die nordrhein-westfälische des Ruhrgebiets (einschließlich Ahlens) in ihrer ökonomischen Bedingtheit durch Arbeitsmigration;
  • der sozio-ökonomische Strukturwandel Siebenbürgens in seiner Bedingtheit durch die Umstellung von einer sozialistischen Planwirtschaft zu privatwirtschaftlichen Strukturen der "Nach-Wende-Zeit", der Wandel im Ruhrgebiet durch Strukturänderungen im Bereich der Technologie und Produktion;
  • die Ökologie der Südkarpaten Siebenbürgens als industriell weitgehend unberührter Naturraum, die des Ruhrgebiets als industriell geprägte Wechselbeziehung von Natur und Kultur.

Im Teil I dienen die beiden ersten Arbeitstage (31. 8. und 1. 9. 1998) der einführenden Konfrontation mit der konkreten Wirklichkeit dieser drei Aspekte am Beispiel Ahlens. Ausgehend von diesem lokalen Modell sollen sie danach in der Region des Ruhrgebiets wahrgenommen werden. Eine ähnliche Vorgehensweise ist im Teil II 1999 für Hermannstadt und Siebenbürgen vorgesehen. Beide Projektteile werden zu einer gemeinsamen Dokumentation zusammengestellt und online im Internet veröffentlicht.

Bei der Projektarbeit kommen auch die Möglichkeiten zum Einsatz, die das Internet als Kommunikationsmedium und virtueller Gesprächsraum anbietet. Die medientheoretische Konzeption dieses Internet-Einsatzes wird im Teil III "Dialogin" näher erläutert: "E-Mail aus Sibiu><Ahlen". Der Teil "Dialogin" kann als eine Art Nachbereitung des Geamtprojekts aufgefaßt werden. In ihm kommt das wichtigste Resultat des Gesamtprojekts praktisch zum Ausdruck: Dialog von Mensch zu Mensch. "Dialogin" entwickelt sich zu einem Pilotprojekt computervermittelter Kommunikation.

An dieser Stelle möchte die Ahlener und Hermannstädter Projektleitung besonders der Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart), dem Pädagogischen Austauschdienst (Bonn), der Stadt Ahlen und der Ahlener Bürgernetz-Initiative für die finanzielle und organisatorische Unterstützung danken, ohne die die Durchführung des Projekts nicht möglich gewesen wäre.

Gelbe Linie
Durchs transsilvanisch-westfälische Labyrinth des Dionysos Westfalen berichten aus Transsilvanien Transsilvanische Berichte aus Westfalen eMail aus Sibiu/Ahlen: Einleitung Interaktion