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Dionysischer "Genialisten-Club" Als Cioran ein Stipendium der Humboldt-Stiftung für Berlin erhalten hatte, gründete er dort einen "Genialisten-Club" junger rumänischer Exilphilosophen. Willst Du mehr erfahren über das Dionysische, das Reich des Mondes im Gegensatz zum Apollinischen, dem Reich der Sonne? Hier ein kleiner Text aus Horia Stamatu "Lucian Blaga, Dichter des Mysteriums" Die rumänische Dichtung - Volks- oder Kunstdichtung - ist vom machtvollen dionysischen Empfinden erfüllt. Der rumänische Raum ist nicht weit entfernt von jenem thrakischen, aus dem Orpheus und Dionysos hervorgingen; denn die Daker, Vorfahren der Rumänen, gehörten derselben thrakischen Sprache und Familie an. Der einzige Buchtitel, den Eminescu geplant hat, war "Mondlicht", ein Titel, der im Rumänischen einen sehr expressiven Klang hat. Das "Mondlicht" hat einen ganz anderen Sinn als das Sonnenlicht. Wir haben gesehen, daß auch Blaga dieses Mondlicht für sich in Anspruch nimmt. Die rumänische Tendenz in der Dichtung ist viel mehr dionysisch als apollinisch, der Gegensatz "Sonne - Mond" existiert selbst in der Folklore. Die rumänische Literatur hat keinen In diesem Punkt traf er sich mit Cioran, wenn dieser auch eine Position vertrat, die sich als "subjektiver" Existentialismus bezeichnen läßt. (in: Lucian Blaga, Die Gezeiten der Seele, Freiburg 1963) Besuche auch die Lucian Blaga gewidmete Website der Hermannstädter Das dort wiedergegebene Gedicht Blagas, wohl sein berühmtestes, lautet in deutscher Übersetzung: Ich raube nicht den Wunderkranz des Weltalls "Junge Wilde" in Hermannstadt |