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Ein Kommentar Als Reaktion auf unser Projekt "E-Mail aus Hermannstadt" erreichte uns am 29. Juni 1999 von Klaus Popa (Meschede) folgende E-Mail aus Meschede "Über das multimediale Projekt zwischen Ahlener Schülern/Lehrern und ihren Hermannstädter Freunden, das ja zum größten Teil über Internet ablaufen wird, kann ich zur Zeit sagen, daß es ein vielversprechender Anfang ist. Die Ausweitung auch auf andere Gesprächs- bzw. Meinungsaustausch-Partner wird wohl nach den Schulferien erst richtig ingang kommen. Es ist indessen interessant, daß Sie einen so aufgeweckten Dialogpartner in Hermannstadt gefunden haben, der seine Eindrücke und Gefühlslage vorbehaltlos mitteilt. Cioran in den Gedankenaustausch einzubringen ist sicherlich interessant und förderlich und sollte auch auf andere Persönlichkeiten ähnlicher Statur ausgedehnt werden (Deutsche oder Europäer und manche Rumänen). Allerdings sollte die Fixierung auf Ciorans Eindruckswelt der Zwischenkriegszeit vermieden werden, selbst wenn Ihr junger Dialogpartner bei diesem den Gemütszustand und die Bemerkungen und Kommentare wiederfindet, die mit denen rumänischer Jugendlicher im Gymnasialalter größtenteils übereinstimmen. Allerdings kenne ich diesen Identifikationsdrang aus meiner Jugendzeit, der ziemlich unbändig und daher auch schwer zu konrollieren bzw. zu steuern ist. Fürs erste sollte es also bei spontanen Äußerungen, bei vorbehaltlosem Gedanken- und Gefühlsaustausch bleiben. Strengere Steuerung kann dann, wenn überhaupt noch möglich oder nützlich, später erfolgen. Bitte fassen Sie das als bloße Feststellungen auf. Es wollen keine Ratschläge bzw. keine Belehrung sein." Klaus Popa ist siebenbürgisch-sächsischer Abstammung und lebt nicht sehr weit von Ahlen im sauerländischen Meschede. Die Seiten von "ahlen.de" verdanken ihm bereits die "Intensiv beschäftigt er sich mit dem Umgang der Siebenbürger Sachsen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit: |